TuS Oedt mit 21 Startern und Unter­stüt­zern am Auesee

Vielversprechender Jahresauftakt 2020 beim 1. Wesel Marathon

Veröffentlicht von Daniela am

Nachdem der tra­di­ti­ons­rei­che Honig­ku­chen­ma­ra­thon in Kevelaer nicht mehr ver­an­stal­tet wird, waren die Lauf­freun­de Hadi Wesel zum Jah­res­be­ginn ein­ge­sprun­gen und prä­sen­tier­ten der Öffent­lich­keit ihre soge­nann­te Hausrunde; in leicht abge­wan­del­ter Form. So hieß es am ver­gan­ge­nen Sonntag früh den 7 km langen Rundkurs um den Auesee zu bestrei­ten.

Von einer Staf­fel­run­de bis hin zum kom­plet­ten Marathon hatte man hier diverse Mög­lich­kei­ten. So kam es, dass 21 Läufer des TuS Oedt sich zum 1. Hülskens Marathon nach Wesel begaben. Es traten neben 4 Mara­tho­nis auch 3 Staffeln und ein zusätz­li­cher Spon­tan­ma­ra­tho­ni an. 

Zwar TuS Neu­mit­glied, aber bereits seinen dritten Marathon absol­vie­rend, hatte in Wesel klare Bestzeit Pläne. Gesagt, getan. Oliver absol­vier­te die 6 Runden in einer Zeit von 3:28,42 Std, ver­bes­ser­te seine PB um ganze 10 Minuten und holte sich den 8. Platz der AK M50.

, der nach Gel­sen­kir­chen und Köln endlich unterhalb der berühmten 4 Stunden Marathon-Marke laufen wollte, wurde von seinen Ver­eins­ka­me­ra­den bestens unter­stützt. Mit Lauf­freund wurde die Vor­be­rei­tung oft gemeinsam bestrit­ten, und gemeinsam war der Plan gereift (nach der Jeans Episode aus Kölle), den ersten Marathon des Jahres zu laufen.

Kur­zer­hand war Neu­mit­glied mit ins Boot gesprun­gen und hatte sich für sein Debüt im roten TuS Lauf­jer­sey ebenfalls die Königs­dis­zi­plin aus­ge­sucht. Daniel hat bereits viele Mara­tho­nerfah­run­gen gesammelt und läuft die 42,195 km am liebsten unter 3 Stunden. Er hatte sich vor­ge­nom­men – auch ohne spezielle Marathon Vor­be­rei­tung - Andreas mit zu pacen. So wurde wieder einmal der Leit­spruch deutlich „Gemeinsam stark – zusammen schnell“.

gefiel die Idee des Marathons ebenfalls so gut, dass er erst mit der Staffel eine Runde drehte, um anschlie­ßend weitere 5 Runden mit seinen Team­ka­me­ra­den um den See zu drehen. 

Ca. 35 km liefen die 4 als ein roter 3:45h Block zusammen, denen sich –auf Grund der gleich­mä­ßi­gen Pace und der sehr guten Stimmung in der Truppe – spontan weitere Mitläufer anschlos­sen. Ein Höhepunkt der Runden war jeweils das Durch­lau­fen des Stadions.

Jedes Mal konnten unsere Läufer auf die moti­vie­ren­den Jubelrufe und Anfeue­run­gen der Ver­eins­freun­de zählen, standen diese doch verteilt am Stre­cken­rand, kurz vor dem Ziel oder gar an der Wechselzone. 

In der letzten Runde zogen Andreas und Daniel noch mal an.

Andreas konnte seine per­sön­li­che Marathon-Bestzeit deutlich um rund 19 Minuten run­ter­schrau­ben. Er mobi­li­sier­te auf den letzten ein­hun­dert Metern seine letzten Kräfte und passierte den Zielbogen nach 3:42,33 Std als 11. der AK M40 – zur großen Freude aller deutlich unter den 4 Stunden. 

Daniel durchlief mit wehender TuS Fahne und einer Zeit von 3:42,35 Std gemeinsam den Zielbogen und wurde 16. der AK M35. 

Kurz danach erreich­ten und das Ziel. Dieser hatte sich zwar nicht explizit auf diesen Marathon vor­be­rei­tet, für eine Zielzeit von deutlich unter 4 h ist er aber immer zu haben. So kamen beide nach 3:47,35 Std. ins Ziel. Ralf wurde 22. der AK M50. 

Die Start­läu­fer

Für die erste Män­ner­staf­fel „TuS Oedt Gemeinsam stark“ stand wie berichtet an der Start­li­nie. Er umrundete den See in einer Zeit von 29:57 min und übergab das Staf­fel­band an . Dieser war extra einen Tag früher aus dem Skiurlaub zurück­ge­kehrt und lief ApreSki gestärkt die 7,1 km souverän in einer Zeit von 30:17 min, ehe er in der Wech­sel­zo­ne das Start­numm­mern­band an weiter gab. Jörg  lief die zum Teil asphal­tier­te und zum Teil mat­schi­gen Passagen in einer Zeit von 33:48 min.

Er übergab die Lauf­be­rech­ti­gung an den noch immer ange­schla­ge­nen , der eine Zeit von 39:15 min erlief.

Ihm folgte Stefan Eckhardt, der eine Zeit von 32:49 min auf die Uhr brachte und schließ­lich an Schluß­läu­fer übergab.

Die große TuSler Unter­stüt­zer­schar, in Beglei­tung von und , entschied beiläufig den Ziel­ein­lauf der ersten Ver­eins­staf­fel noch ein wenig öffent­lich­keits­wirk­sa­mer in Szene zu setzen. 

Kurz vor Ende der Runde von Bernd nach 30:47 min bekam er stilecht die TuS Fahne Fahne in die Hand gedrückt. Begleitet von allen anderen Mit­läu­fern wurde so die Ziellinie mit einer Gesamt­zeit von 3:16,55 Std gemeinsam – als 16. Staf­fel­mann­schaft – überlaufen.

Die zweite Män­ner­staf­fel „TuS Oedt – zusammen schnell“ war nicht minder gut aufgestellt. 

Start­läu­fer war hier , der in den Vorjahren gerne sehr schnell den Honig­ku­chen­ma­ra­thon mit­ge­lau­fen war. Er absol­vier­te als Rie­gen­füh­rer die Start-Runde in 29:58 min, lief neben mit, der als zweites an der Reihe war und eine Run­den­zeit von 34:46 min hinlegte, um dann in der Staf­fel­rei­hen­fol­ge die 3. Runde ebenfalls zu bestrei­ten, in einer Zeit von 33:28 min. Er übergab dann sein Staf­fel­band an , der lockeren Fußes nach 33:15 min wieder in der Wech­sel­zo­ne war und das begehrte Band an übergab. 

Wenn auch immer noch leicht gehan­di­capt und nicht vollends zufrieden, gab er alles für die Staffel und konnte nach 36:32 min den Schluss­läu­fer Michael Chmi­e­lew­ski auf die Runde schicken. Wie auch schon kurz zuvor bei der anderen Män­ner­staf­fel, durchlief Michael mit TuS Fahne und allen Staf­fel­kol­le­gen gemeinsam den Zielbogen. Die Uhr stoppte bei 3:19,13 Std. Dies bedeutete den 18. Platz von 77 teil­neh­men­den Staffeln.

Erfolg­rei­che Staffel: TuS Oedt Frauenpower

Last but not least war auch eine reine Frau­en­staf­fel am Start. Hier war Erfolgs­ga­ran­tin Start­läu­fe­rin und konnte das Staf­fel­band nach 32:53 min an übergeben.

Diese lief ziel­si­cher in 34:48 min um den Auesee und konnte in der Wech­sel­zo­ne antreiben, die das Band nach ihrem enga­gier­ten (furcht­ein­flö­ßen­den) Ziel­sprint nach 35:46 min an wei­ter­reich­te.

Auch Leonie hat den Rundkurs fest im Griff und konnte eine Zeit von 35:15 min verbuchen. Die nächste im Bunde ist mit einer Zeit von 33:33 min, ehe dann Schluss­läu­fe­rin startete.

Auch sie wurde ins Ziel geleitet mit Fahne und Team­kol­le­gin­nen. Dort war dann Gele­gen­heit zum Feiern, denn die Endzeit von 3:24,19 Std bedeutete in der Gesamt­wer­tung Platz 24 und in der Riege der reinen Frau­en­mann­schaf­ten freute sie das Team „TuS Oedt Frauen Power“ über den 2. Platz.

Die weit über 200 in den Facebook Alben abruf­ba­ren Fotos können nur einen kleinen Einblick in das tolle Gemein­schafts­er­leb­nis geben.

Alle Betei­lig­ten waren voll des Lobes für die Ver­an­stal­ter, freuten sich über die tollen Erleb- und Ergeb­nis­se.

Außerdem wurden schon so einige Ideen geschmie­det, wie sich der TuS Oedt im nächsten Jahr beim 2.Hülskens Marathon in Wesel prä­sen­tie­ren soll.

Bereits am Samstag, den 11. Januar 2020, soll es mit der „Net­te­ta­ler Trotzdem Serie“ – zum Gedenken an 38 Jahre LC Net­te­ta­ler Win­ter­lauf­se­rie -, am Sonntag in Düs­sel­dorf bei den NRW Hal­len­meis­ter­schaf­ten und eine Woche später beim Waldlauf in Hinsbeck .sowie zeit­gleich beim ersten Lauf der Duis­bur­ger Win­ter­lauf­se­rie, erfolg­reich für den TuS Oedt weiter gehen.