Bronze für Holger Falk und Angelika Kap­pen­ha­gen; Horst Baumert ver­bes­sert seine 60m-Zeit

Offene Senioren/innen-Hallenmeisterschaften in Düsseldorf

Veröffentlicht von Peter am

Wegen des Tele­kom­Cups in der Esprit Arena mussten die Leicht­ath­le­ten einen Tag früher anreisen zu den Offenen NRW Senioren Hal­len­meis­ter­schaf­ten. Mit über 400 Sport­le­rin­nen und Sportler war die Leichtathletik-Halle im Arena Sportpark in Düs­sel­dorf aber dennoch picke­pa­cke voll!
Für den TuS Oedt eröffnete  bereits um 10:20 Uhr mit seinem 60m-Sprint den Reigen. Horst, der unter der Woche noch vor Ort trainiert hatte,  konnte seine Zeit der Regi­ons­meis­ter­schaft von letzter Woche noch einmal um fast 2/10 Sekunden steigern. In guten 8,60 Sekunden belegte er damit Rang 11 in der Alters­klas­se M50.

Um 15 Uhr startete  über 800m und bereits 40 Minuten später über 3.000m. Über die 4 Runden auf der schnellen Bahn ver­bes­ser­te Angelika ihre Zeit vom letzten Sonntag um fast 3 Sekunden und musste sich erst auf der Ziel­ge­ra­den der Dritt­plat­zier­ten um 0,6 Sekunden geschla­gen geben, was Platz 4 in der W60 in einer Zeit von  3:06,58 Minuten bedeutete. So knapp am Treppchen vorbei ging Angelika um so moti­vier­ter in ihren zweiten Lauf über 3.000m, bei dem sie im Vorjahr in 13:31 Minuten  finishen konnte; auch diesmal wollte sie unbedingt unter 14 Minuten ins Ziel kommen!
So ging sie gewohnt gleich­mä­ßig (52 - 54 Sekunden/Runde) ihr Rennen an und freute sich im Ziel nicht nur über eine tolle Endzeit von 13:24,08 Minuten, sondern auch über Platz 3 in der W60, diesmal auch mit deut­li­chem Abstand vor ihrer ”800m-Konkurrentin”.

Fast zum Abschluss des Wett­kampf­ta­ges absol­vier­te  seinen Start über 3.000m. Die Norm für die Deutschen Meis­ter­schaf­ten (10:55 Min, Holger: 10:32,10 Min) hatte der Tusler bereits deutlich unter­bo­ten, sodass er befreit seine 15 Runden als Test für die natio­na­len Titel­kämp­fe Anfang März in Halle/Saale angehen konnte. Mit aktuell Nummer drei und fünf der Deutschen Freiluft-Bestenliste hatte Holger wohl “fette” Kon­kur­renz vor der Brust und behaup­te­te sich auf 13 der 15 Runden bravourös! Erst auf den letzten beiden Runden setzte sich die etwas größere Tem­po­här­te durch, und Holger über­quer­te nach tollen  10:30,87 Minuten als Dritter der M55 die Ziellinie. In so guter Frühform kann er opti­mis­tisch die weitere Trai­nings­ge­stal­tung in den nächsten 7 Wochen auf dem Weg zu den Deutschen Meis­ter­schaf­ten angehen.

Ebenfalls gut gestartet über die 3.000m war . Bis zur Hälfte der Strecke konnte der ehr­gei­zi­ge Tusler das hohe Tempo (3:10min/km) ohne Probleme mitgehen, doch dann ver­schlech­ter­te sich sein kör­per­li­cher Zustand zusehends. Nach 2000m musste er die Spit­zen­grup­pe ziehen lassen und kurz vor Schluss leider aus­stei­gen. Nach einer kurzen Phase der Ent­täu­schung postete Patrick bereits sein Resümee des Wett­kamp­fes: 

„Man kann halt nicht immer ganz oben stehen und sollte aus diesen Momenten lernen und stärker zurück­keh­ren. Ich werde jetzt erstmal pausieren und danach mit noch größerer Moti­va­ti­on trai­nie­ren. Gerade im Leis­tungs­sport ist es wichtig, dass man die Signale, die einem der eigene Körper sendet, richtig deutet.“

Auf eine baldige und erfolg­rei­che Rückkehr.

NamePlatzAKErgebnis, gesamtStrecke/Wettkampf





4.
3.

11.

3.
W60
W60

M50

M55
3:06,58 Min.
13:24,08 Min.

8,60 Sek.

10:30,87 Min.
800 m
3.000 m

60 m

3.000 m